Ein Online-Date mit den Windows-Admins

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Heute geben sich Bernd und Malte, unsere Windows-Administratoren, die Ehre. Übrigens: Die beiden suchen aktuell Verstärkung! Wenn ihr Interesse habt, dann schaut doch einmal in unsere aktuellen Stellenausschreibungen!

Moin ihr beiden! Danke, dass ihr dabei seid. Erzählt mal, wie lange seid ihr schon bei der Surf Media? Und was ist eure genaue Job-Bezeichnung?

Administratoren IT-Infrastructure für den Bereich Office trifft es am besten. Malte ist seit März 2013 dabei, Bernd seit November 2014.

Was bedeutet das genau, was macht euer Team?

Man könnte sagen, wir sind der IT-Dienstleister für den Standort Hamburg. Das bedeutet, wir kümmern uns um die gesamte interne IT – Server, Client-Support, Nutzer- und Rechteverwaltung, und so weiter. Eben alles, was die Mitarbeiter brauchen, um arbeiten zu können.

Unser Team besteht momentan übrigens nur aus uns beiden – deswegen suchen wir übrigens auch Verstärkung!

Welche Aufgaben beschäftigen euch typischerweise im Arbeitsalltag?

Wir sind zuständig für alles, was mit der Pflege, Administration und Weiterentwicklung der IT-Systeme der Surf Media zu tun hat. Dazu gehören Standard-Aufgaben wie das Onboarding eines neuen Mitarbeiters mit allem, was dazu gehört, aber auch Projektarbeit in den verschiedensten Bereichen.

Ein großes Thema ist zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen den Standorten in Bezug auf die IT zu verbessern. Das standortübergreifende Arbeiten soll leichter werden, Dienste müssen zusammengezogen werden. Dabei geht es um alle möglichen Bereiche – Sicherheit, Virenschutz, Backups, Mobile Device Management, und so weiter. Die Frage ist letzten Endes: Wenn ich mein Notebook und mein Diensthandy nehme und an den Berliner Standort fahre, habe ich dort alles, was ich brauche und kann direkt weiterarbeiten?

Eure Arbeit ist also auch standortübergreifend?

Definitiv. Im Moment beschäftigt uns eine zentralisierte Lösung für Asset Management, Patch-Management und Softwareverteilung für die Unternehmensgruppe. Je mehr die Standorte zusammenarbeiten, desto wichtiger wird das. Am Anfang hat jeder Standort und jedes Admin-Team sein eigenes Süppchen entsprechend den lokalen Anforderungen gekocht. Deswegen passt das jetzt oft noch nicht zusammen und muss nach und nach vereinheitlicht werden.

Generell sollte man wissen, dass wir hier ein sehr breit gefächertes Aufgabenfeld abdecken. Es umfasst das ganze Spektrum an Aufgaben, die ein Admin haben kann, von First Level Support bis zu Projektarbeit. In vielen Firmen ist die Windows-Abteilung eigentlich nur der Helpdesk, also die Leute, die man anruft, wenn der Drucker nicht geht. Das machen wir zwar auch, aber es ist eher ein kleiner Teil unserer Arbeit. Hier bei der Surf Media arbeiten viele technisch sehr kompetente Menschen, die solche Dinge meistens direkt selbst lösen.

Wir haben ja auch ein relativ großes Team von Linux-Admins bei uns. Wie grenzen sich eure Arbeitsbereiche ab? Gibt es da Berührungspunkte?

Grob gesagt kümmern sich die Linux-Admins um die Produkte, die Netzwerk-Infrastruktur wie Switche und alles rund um Festverkabelung, WLAN, und so weiter. Auch die Mailserver sind unter deren Obhut. Wir sind für alle Dienste zuständig, die für den User relevant sind. Dazu gehören zum Beispiel Buchhaltungsserver, Dateiablage, Rechtevergabe, Antivirus, Backup und Hardware.

Trotz einer klaren Aufgaben- und Kompetenzverteilung gibt es eine Menge Berührungspunkte, da alles zusammenhängt: Änderungen zum Beispiel am Netzwerk, betreffen natürlich oft beide Abteilungen. Ebenso sprechen wir uns zu vielen Dingen routinemäßig ab. Zum einen, um auf dem gleichen Stand zu bleiben und zum anderen, um vom kombinierten Wissen, geballter Erfahrung und einem anderen Blickwinkel auf Dinge profitieren zu können.

Natürlich helfen wir uns auch gegenseitig aus. Da wir als Team beispielsweise keinen Bereitschaftsdienst haben, übernehmen das die Linux-Admins. Bei Problemen die nachts oder am Wochenende an „unseren“ System auftreten, machen sie eine erste Bestandsaufnahme im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Morgens können wir dann gleich mit der Problembehebung loslegen. Der Austausch beider Abteilungen wird also geschätzt und gepflegt!

Gibt es bei euch so etwas wie einen typischen Tagesablauf?

Eigentlich nicht. Natürlich gibt es Dinge, die man täglich im Auge haben muss: Die Dienste verfügbar halten, Sicherheit, Backup, und so weiter. Im Tagesgeschäft arbeiten wir die Sachen ab, die anfallen. Dabei müssen wir natürlich priorisieren – wenn sich ein halbes Büro nicht am Netzwerk anmelden kann, ist das definitiv wichtiger als eine neue Software für einen Mitarbeiter.

Von offizieller Seite her haben wir im Team Kernarbeitszeiten, damit sichergestellt ist, dass immer jemand von uns erreichbar ist. Da sind die Linux-Admins natürlich etwas flexibler, weil das ein größeres Team ist – andererseits haben die dafür eben auch Bereitschaft. Bei uns hat sich das ganz gut eingespielt, dass Bernd immer etwa 7:30 Uhr bis 16 Uhr da ist und Malte circa eine Stunde später kommt und geht. Das funktioniert sehr gut.

Welche Eigenschaften hat der perfekte Kollege für euch?

Ob es persönlich passt, muss man im Gespräch sehen. Hier jetzt „nett und lustig“ aufzuschreiben, bringt nicht viel, das wünscht sich schließlich jeder. In Bezug auf die Arbeit: Erfahrung muss auf jeden Fall schon vorhanden sein, wir brauchen schon eher jemanden auf Senior-Level. Wichtig ist, dass der- oder diejenige in einer gewachsenen Struktur und dadurch bedingt einer doch sehr heterogenen Umgebung klarkommt.

Wir haben hier immer noch diesen Startup-Charakter. Es läuft definitiv nicht so wie in einem Großunternehmen. Das bedeutet, dass man bereit sein muss, sich in neue Sachen einzuarbeiten. Die Kollegen arbeiten beispielsweise teils mit Windows, teils mit Linux und teils mit Mac OS. Man sollte auch nicht schockiert sein, wenn man irgendwo noch alte Programmleichen findet oder die Software der Standorte hinten und vorne nicht zusammenpasst. Das wird besser, aber durch das sehr schnelle organische Wachstum und dadurch, dass die Standorte anfangs sehr unabhängig voneinander gearbeitet haben, gibt es das immer noch. Spezialisierungen werden gern gesehen, man darf aber keine Scheu vor anderen Aufgaben oder Themen haben!

Man muss bereit sein, das Spektrum von Admin-Tätigkeiten komplett abzudecken. Wenn jemand kein Interesse hat, eben auch mal First Level Support zu leisten, dann ist das ungünstig. Ebenso sollte man mit der Firmenkultur zurechtkommen: Wir sind ein junggebliebenes Unternehmen mit extrem flache Hierarchien – als Beispiel: über uns ist nur die Geschäftsführung – und einen lockeren Umgang. Es gibt zum Beispiel auch keinen Dresscode.

Weswegen kommt ihr gern zur Arbeit?

Der Startup-Charakter und die sehr abwechslungsreichen Aufgaben liegen uns beiden. Durch die flachen Hierarchien sind wir recht frei in unserer Arbeit. Erwähnen sollte man sicher auch die zentrale Lage der Firma, wir sind zwischen Hammerbrook und Berliner Tor, also wirklich zentral und gut erreichbar. Kurze Arbeitswege haben schon was!

Aber der eigentlich wichtigste Punkt ist, dass bei der Surf Media die IT als wichtige Komponente im Unternehmen angesehen und respektiert wird. Dadurch, dass wir ein IT-Unternehmen sind, ist auch der Geschäftsführung der Wert einer hochwertigen, gut geführten IT-Abteilung bewusst. In einigen Unternehmen wird die IT eher stiefmütterlich behandelt. Das ist bei uns erfreulicherweise anders!

Euer Arbeitsalltag in fünf Worten?

„Klingt interessant. Schreib ein Ticket.“

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Hallo Andreas,

      diese Fragen klären wir gerne im Vorstellungsgespräch. Falls Du Lust hast, freuen wir uns über Deine Bewerbung!

      Dein Surf Media Team

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